Nachhaltigkeit 2026: Ein Update zur Investorensicht und warum die Performance-Frage ein Treiber wird
Dieser Beitrag ergänzt unsere Serie „Nachhaltigkeit 2026″, in der wir die Signale aus verschiedenen Perspektiven zusammengetragen haben: Finanzsektor, Kunden und Geschäftspartner und Regulierung. Im April 2026 hat das Morgan Stanley Institute for Sustainable Investing eine neue Ausgabe seiner „Sustainable Signals“-Studie veröffentlicht. Dieses Mal mit Fokus auf Individualinvestoren. Die Ergebnisse liefern einen aktuellen Eindruck davon, wie Investoren weltweit über Nachhaltigkeit denken und was ihre Entscheidungen beeinflusst. In diesem Artikel stellen wir die Studie vor und ordnen die Ergebnisse aus unserer Perspektive ein.
TL;DR: Das Morgan Stanley Institute for Sustainable Investing hat 2.250 vermögende Privatinvestoren weltweit befragt. 92 Prozent interessieren sich für nachhaltiges Investieren, ein Anstieg um vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Der zentrale Treiber ist die erwartete Rendite. Über 80 Prozent der interessierten Investoren nennen finanzielle Performance als Hauptgrund. Persönliche Werte spielen mit 13 Prozent eine nachrangige Rolle. Gleichzeitig wachsen die Bedenken gegenüber Greenwashing und mangelnder Datenqualität. Wir ordnen ein, was diese Ergebnisse im Kontext einer zunehmend multipolaren Welt für die Nachhaltigkeitsdebatte und den Mittelstand bedeuten.
Morgan Stanley Sustainable Signals 2026: Welche Schwerpunkte setzen Investoren im Nachhaltigkeitskontext?
Das Morgan Stanley Institute for Sustainable Investing hat im Februar und März 2026 eine globale Erhebung durchgeführt. Befragt wurden 2.250 Individualinvestoren aus Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik (APAC). Die Ergebnisse der Studie „Sustainable Signals: Individual Investors 2026“ liegen jetzt vor (die Studie kann hier abgerufen werden).
Wichtig für die Einordnung: Die Studie betrachtet „Individualinvestoren“. Das sind aktive oder teilweise aktive Investoren zwischen 18 und 80 Jahren mit mindestens 100.000 US-Dollar investierbarem Vermögen. Rentenkonten, Kryptowährungen und Immobilien sind dabei ausgeschlossen. Es handelt sich also nicht um typische Kleinanleger, sondern um vermögende Privatinvestoren mit einem aktiven Portfolio.
Die Studie ist Teil einer Serie. Bereits 2025 hatte Morgan Stanley mit „Sustainable Signals: Corporates“ (Link zur Studie) die Unternehmensseite befragt. 88 Prozent der Führungskräfte gaben damals an, Nachhaltigkeit als Wertschöpfungschance zu sehen, und über 80 Prozent berichteten, den ROI von Nachhaltigkeitsinitiativen inzwischen genauso zuverlässig messen zu können wie bei herkömmlichen Investitionen. Die aktuelle Ausgabe ergänzt die Unternehmens-Perspektive nun um den Blick der oben beschriebenen Investoren.
Was sind die zentralen Ergebnisse der „Sustainable Signals: Individual Investors“-Studie?
In der Zusammenschau fallen folgende Aspekte besonders auf:
Interesse an nachhaltigen Investments: 92 Prozent der Befragten sind an nachhaltigem Investieren interessiert. Das ist ein Anstieg um vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (88 Prozent).
Interesse bei europäischen Investoren: In Europa stieg das Interesse auf 94 Prozent. Bemerkenswert dabei ist, dass der Anteil der „sehr Interessierten“ um 11 Prozentpunkte auf 59 Prozent angestiegen ist.
Finanzielle Rendite als Treiber: Über 80 Prozent derjenigen, die Interesse an nachhaltigem Investieren bekunden, nennen finanzielle Rendite als Treiber: 45 Prozent möchten positive Wirkung bei gleichzeitiger marktüblicher Rendite erzielen. 40 Prozent erwarten sogar stärkere Renditen als bei herkömmlichen Investments.
Persönliche Werte: Für 13 Prozent ist die Übereinstimmung mit persönlichen Werten der Hauptgrund für nachhaltige Investments.
Reduktion von ESG-Risiken: Lediglich 2 Prozent nennen die Reduktion von ESG-Risiken als Motiv für ein Investment.
Der Status quo und der Ausblick
Portfolio-Allokation in nachhaltige Investments: Die durchschnittliche Portfolio-Allokation in nachhaltige Investments sank im Vergleich zum Vorjahr leicht von 33 auf 31 Prozent. Morgan Stanley verweist selbst auf die Diskrepanz zwischen geäußerten Überzeugungen und tatsächlichem Verhalten.
Höhere Allokation geplant: 64 Prozent planen, ihre Allokation in nachhaltige Anlagen im nächsten Jahr zu erhöhen (gegenüber 59 Prozent im Vorjahr). Nur 5 Prozent planen eine Reduktion.
Chancen, Motivation und Bedenken:
Entscheidungskriterien: Knapp 80 Prozent der Befragten geben an, dass sie ihren Finanzberater oder ihre Anlageplattform nach dem Angebot an nachhaltigen Investments auswählen würden.
Greenwashing: Greenwashing-Bedenken sind die größte Barriere: 32 Prozent der Befragten sehen Greenwashing als ein „sehr signifikantes“ Hindernis (Vorjahr: 27 Prozent).
Transparenz und verlässliche Informationen: Mangelnde Transparenz und fehlendes Vertrauen in die offengelegten Informationen folgen auf Platz zwei mit 30 Prozent.
Wie breit denken Investoren beim Thema Nachhaltigkeit?
Die Studie zeigt auch, dass die thematischen Investitionsprioritäten der Befragten breit gestreut sind.
Die Befragten konnten zwei Schwerpunkte aus sieben Themenfeldern wählen, weshalb die Summe der Nennungen 100 Prozent übersteigt:
34 Prozent wollen ein breites Spektrum ökologischer und sozialer Ziele verfolgen.
31 Prozent legen den Fokus auf wirtschaftliche Teilhabe (Zugang zu Finanzen, Bildung, bezahlbares Wohnen).
30 Prozent richten ihr Interesse auf Gesundheit und Wohlbefinden.
26 Prozent nennen Klimaschutz, der sich damit erst an vierter Position einreiht.
Nachhaltigkeit als Investmentthema hat einen breiteren Fokus und stellt nicht exklusiv auf die Klimadebatte ab.
Unsere Einordnung
Die Zahlen der Studie zeigen eindeutige Prioritäten der Investoren. Hinter diesen offensichtlichen Daten können sich Muster und Zusammenhänge verbergen, die über die reine Statistik hinausgehen. Im Folgenden ordnen wir die Ergebnisse zunächst studiennah ein und greifen dann unsere Perspektive auf die erhobenen Informationen auf.
Was treibt die Befragten an? Idealismus oder Performance?
Das vielleicht bemerkenswerteste Ergebnis der Studie ist die Klarheit, mit der die Investoren ihre Motivation darlegen. Es geht um Rendite und Performance. Themen wie Ethik oder der Wunsch, die Welt zu verbessern, spielen eine nachrangige Rolle.
Über 80 Prozent der interessierten Investoren nennen finanzielle Renditeerwartungen als zentralen Treiber, aufgeteilt in 45 Prozent, die Rendite und positive Wirkung verbinden wollen, und 40 Prozent, die primär stärkere Renditen erwarten.
Was die Studie aber auch deutlich macht: Die größere der beiden Gruppen will beides verbinden, positive Wirkung und marktübliche Rendite. Es handelt sich also weniger um ein Entweder-oder zwischen Idealismus und Rendite als um eine Verschiebung der Gewichtung. Die Renditeerwartung ist die Eintrittskarte, die positive Wirkung eine willkommene Zusatzkomponente.
Dabei ist der Performance-Fokus kein neues Phänomen. Bereits in der Vorjahresausgabe war das Vertrauen in vergleichbare oder bessere Renditen der meistgenannte Grund für geplante Allokationssteigerungen (2025: 24 Prozent, 2026: 29 Prozent). Die aktuelle Studie verstärkt ein Muster, das sich seit mehreren Jahren aufbaut: Nachhaltiges Investieren wird zunehmend als finanzielle Entscheidung verstanden.
Greenwashing als Datenqualitäts-Problem?
Ein Ergebnis der Studie verdient besondere Aufmerksamkeit. Als die drei größten Barrieren für nachhaltiges Investieren werden von den Befragten folgende Aspekte genannt:
- Greenwashing-Bedenken (32 Prozent)
- Mangelnde Transparenz und fehlendes Vertrauen in Daten (30 Prozent)
- Fehlendes Wissen, wie man mit nachhaltigem Investieren beginnt (27 Prozent)
Alle drei Werte sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Was auf den ersten Blick wie eine schlechte Nachricht klingt, zeigt auf den zweiten Blick etwas Wichtiges. Investoren sind bereit, zu investieren, stehen aber vor der Herausforderung, wie sie die verfügbaren Informationen bewerten können, sowohl hinsichtlich der Validität der Daten als auch hinsichtlich deren Operationalisierbarkeit.
Das Problem liegt also nicht auf der Nachfrageseite, sondern in der Qualität der Investmentangebote. Je stärker Investoren nach Performance durch Nachhaltigkeit suchen, desto höher werden ihre Anforderungen an belastbare, vergleichbare und glaubwürdige Daten. Die Studie dokumentiert genau diesen Zusammenhang. Das Interesse wächst, und parallel dazu wachsen die Anforderungen an die verfügbaren Informationen.
Die Diskrepanz zwischen Überzeugung und Verhalten
Morgan Stanley weist in der Studie selbst auf einen bemerkenswerten Widerspruch hin: Während das Interesse steigt und die Absichten für Allokationssteigerungen zunehmen, ist die tatsächliche durchschnittliche Allokation in nachhaltige Anlagen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (von 33 auf 31 Prozent).
Das ist kein neues Phänomen. Bereits die vorherige Ausgabe der Studie hatte eine ähnliche Spannung zwischen Überzeugung und Verhalten festgestellt.
Könnte es sich dabei um einen Ausdruck genau jener Greenwashing-Bedenken handeln? Investoren halten sich zurück, weil sie den vorliegenden Informationen nicht vollständig vertrauen? Es könnte aber auch bedeuten, dass die Definition dessen, was als „nachhaltiges Investment“ zählt, strenger geworden ist. Was vor zwei Jahren noch als nachhaltig galt, wird heute kritischer bewertet. Sollte dies zutreffen, dann würde das weniger für einen Rückzug und mehr für eine Konsolidierung oder Professionalisierung sprechen.
Performance im Kontext multipler Krisen
Soweit die studiennahen Beobachtungen. In diesem Abschnitt stellen wir unsere Überlegungen zur Diskussion.
Ein Aspekt, der bei der Interpretation der Ergebnisse mitgedacht werden muss: Die Umfrage wurde zwischen dem 19. Februar und dem 16. März 2026 durchgeführt. Am 28. Februar begann der Konflikt mit dem Iran und am 4. März wurde die Straße von Hormuz geschlossen. Damit fiel ein Teil der Befragung mit einer geopolitischen Krise zusammen, die sich seitdem zur größten Energieversorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes entwickelt hat, wie die Internationale Energieagentur es formulierte. Die Ergebnisse der Studie könnten also auch die Überlegungen von Investoren reflektieren, die gerade miterleben, wie verwundbar globale Lieferketten und Energieversorgung sind.
Performance ist, wie oben gezeigt, seit Jahren der dominierende Treiber aus Sicht der Investoren. Die Frage, die sich in der aktuellen Weltlage stellt, ist: Was bedeutet Performance eigentlich, wenn geopolitische Schocks, Energiekrisen und Lieferkettenbrüche zur neuen Normalität werden? Bedeutet Performance vor dem Hintergrund multipler Krisen auch Krisenfestigkeit?
Wenn ja, dann macht genau das ESG-Kriterien zu einem Performance-relevanten Faktor. Dabei lohnt sich ein Blick über das „E“ in ESG hinaus. Beim Stichwort „Nachhaltigkeit“ denken viele primär an Umweltthemen. Doch gesteigerte Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft sind nur zwei Beispiele aus dem Environment-Kontext. Stabile Lieferketten spielen in einer globalisierten Welt eine ebenso zentrale Rolle. Genauso wie belastbare soziale Strukturen und eine solide Governance. Unternehmen mit einer entsprechenden strategischen Ausrichtung, transparenter Berichterstattung, guter Mitarbeiterbindung und funktionierender Compliance schneiden nicht nur in Krisenzeiten tendenziell besser ab.
In einer Welt, in der geopolitische Schocks häufiger werden, in der Fachkräftemangel ein strukturelles Problem bleibt und in der die Regulierung komplexer wird, sind das keine weichen Faktoren mehr. Sie sind Bestandteile des unternehmensweiten Chancen- und Risikomanagements, das sich wiederum auf die Performance auswirkt.
Nicht weil Investoren plötzlich zu Idealisten geworden sind, sondern weil sich die Rahmenbedingungen verändert haben, unter denen unternehmerische Performance überhaupt erst entsteht. Nachhaltigkeit und ESG sind in einer multipolaren Welt zu einer von mehreren Antworten auf materielle Risikofaktoren geworden.
Was bedeuten diese Signale für den Mittelstand?
Die Morgan Stanley-Studie befasst sich mit Individualinvestoren und globalen Kapitalmärkten. Der Fokus lag nicht direkt auf mittelständischen Unternehmen. Dennoch hat sie Signalcharakter, und zwar aus mehreren Perspektiven.
Im ersten Teil unserer Serie „Nachhaltigkeit 2026“ hatten wir die Signale aus dem Finanzsektor zusammengetragen: Banken, die Rekordbeträge für nachhaltige Finanzierungen mobilisieren. Pensionsfonds, die Vermögensverwalter wegen unzureichender ESG-Integration austauschen. 15 Prozent aller Mittelständler, die bei Kreditverhandlungen bereits nach Nachhaltigkeitsaspekten gefragt werden, bei größeren Mittelständlern 37 Prozent.
Die Morgan Stanley-Studie ergänzt dieses Bild um die Investorenseite und bestätigt die Richtung: Die Kapitalströme folgen zunehmend einer Performancelogik, in der Nachhaltigkeit ein Faktor geworden ist. Und wenn Investoren Nachhaltigkeit als Performance-Treiber bewerten, dann fließt diese Bewertung über die Finanzierungskette weiter: über Asset-Manager, über Banken, über Kreditkonditionen, bis hin zu den Unternehmen, die finanziert werden.
Für mittelständische Unternehmen lassen sich daraus drei Beobachtungen ableiten:
Erstens: Der Druck kommt nicht nur aus der Regulierung, sondern auch aus dem Markt. Die Studie zeigt, dass die Kapitalmarktseite Nachhaltigkeit zunehmend als materiellen Faktor bewertet, unabhängig davon, ob ein Unternehmen berichtspflichtig ist oder nicht.
Zweitens: Die Anforderungen an die Datenqualität steigen. Wenn die größten Barrieren für Investoren in Greenwashing-Bedenken und mangelndem Datenvertrauen liegen, dann wird dieser Qualitätsanspruch über die Wertschöpfungskette weitergereicht. Unternehmen, die belastbare Nachhaltigkeitsdaten vorhalten, sind besser aufgestellt als solche, die bei Anfragen improvisieren müssen.
Drittens: Nachhaltigkeit als Baustein von Krisenfestigkeit ist ein Argument, das auch im Mittelstand greift. Die aktuelle Energiekrise zeigt, dass Unternehmen, die ihre Energieversorgung diversifiziert haben, die weniger abhängig von einzelnen Rohstoffquellen sind oder die über stabile Governance-Strukturen verfügen, in der aktuellen Situation robuster aufgestellt sind.
Fazit: Die Perspektive verändert sich
Die Studie zeigt: Investoren wollen in Nachhaltigkeit investieren, und sie tun es aus pragmatischen Gründen. Die Performance ist der Treiber, nicht die Weltanschauung. Für uns verschiebt das die zentrale Frage. Nicht mehr: „Wollen wir nachhaltig investieren, weil es richtig ist?“ Sondern: „Was verpassen wir, wenn wir es nicht tun?“
Das ist eine nüchterne, rationale Perspektive. Und genau das macht sie für den Mittelstand anschlussfähig. Nachhaltigkeit muss sich nicht über Moral verkaufen. Sie kann sich über Ergebnisse verkaufen. Vorausgesetzt, die Daten sind belastbar und die Strategie stimmt.
In unserer Serie „Nachhaltigkeit 2026“ haben wir gezeigt, dass die Signale aus Finanzsektor, von Kunden, Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und öffentlichen Auftraggebern in dieselbe Richtung weisen. Die Morgan Stanley-Studie fügt diesem Bild ein weiteres Puzzlestück hinzu: Auch auf der Investorenseite gewinnt Nachhaltigkeit an Bedeutung, und zwar nicht trotz, sondern wegen des Performance-Fokus.
Quellen
[1] Morgan Stanley Institute for Sustainable Investing, „Sustainable Signals: Individual Investors 2026″, April 2026. Link zur Studie
[2] Morgan Stanley Institute for Sustainable Investing, „Sustainable Signals: Corporates 2025″. Link zur Studie
[3] ESG Today, „Investor Interest in Sustainable Investing Increases Over Last Year, with Performance as Top Driver: Morgan Stanley Survey“, Mai 2026. Link
[4] Internationale Energieagentur (IEA), Einschätzung zur Schließung der Straße von Hormuz, März 2026.
[5] KfW, „Fokus Volkswirtschaft Nr. 478: Nachhaltigkeit gewinnt bei Kreditverhandlungen mit größeren Mittelständlern an Bedeutung“, Dezember 2024. Link
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Der Autor:
Sebastian Dürr
Sebastian Dürr, Dipl.-Ing. (FH) verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien. Er unterstützt Unternehmen dabei, ihre Geschäftsmodelle strategisch, operativ zukunftsfähig und nachhaltig auszurichten. Seine Schwerpunkte liegen auf ESG-Integration und Energiethemen. Seine Qualifikationen umfassen Abschlüsse in ESG Risks & Opportunities (Wharton University) und Principles of Sustainable Finance (Erasmus University).
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