Kreislaufwirtschaft im Mittelstand: Was das neue Aktionsprogramm bringt und warum Daten der Schlüssel sind
Kreislaufwirtschaft betrifft den deutschen Mittelstand inzwischen aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Die EU-Verpackungsverordnung PPWR verlangt ab August 2026 Daten zu Materialzusammensetzung, Recyclingfähigkeit und Rezyklatanteilen. Der Digitale Produktpass (DPP), ein standardisierter elektronischer Datensatz, der Informationen zu einem Produkt über dessen gesamten Lebenszyklus bündelt, wird über die EU-Ökodesignverordnung für immer mehr Produktgruppen verpflichtend. Und beim Nachhaltigkeitsreporting bildet Kreislaufwirtschaft im ESRS (Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft) und auch im freiwilligen VSME-Standard einen eigenen Themenbereich.
Seit dem 3. Juni 2026 kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Das Bundeskabinett hat das Aktionsprogramm zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) beschlossen [3]. 260 Millionen Euro Fördervolumen, zwölf Maßnahmen, darunter eine Digitalisierungsinitiative. Die Frage, die sich für mittelständische Unternehmen stellt, ist dabei weniger, ob Kreislaufwirtschaft relevant wird, sondern wie sie die verschiedenen Anforderungen so aufsetzen, dass sie nicht für jede Regulierung, jede Kundenanfrage und jeden Reporting-Standard ein eigenes Datenprojekt starten müssen.
Drei Anforderungen an Unternehmen, die dasselbe verlangen
Bevor es um das Aktionsprogramm geht, lohnt sich ein Blick auf das, was bereits gilt oder in Kürze gelten wird. Denn die verschiedenen Anforderungen an Kreislaufwirtschaftsdaten kommen auf dieselben Unternehmen zu, oft ohne dass der Zusammenhang auf den ersten Blick sichtbar wird.
Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) gilt ab August 2026 für alle Wirtschaftsakteure in der Verpackungskette: Hersteller, Importeure, Vertreiber, Befüller (Hier lesen Sie unseren Blog zur PPWR). Erste Pflichten betreffen Konformitätserklärungen und PFAS-Grenzwerte. Ab 2030 kommen verbindliche Mindestrezyklatanteile für Kunststoffverpackungen hinzu (35% bei nicht kontaktempfindlichen Verpackungen, 30% bei PET). Unternehmen brauchen dafür belastbare Daten zu Materialzusammensetzung, Stoffgehalten und Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen.
Der Digitale Produktpass (DPP) ist keine freiwillige Initiative, denn ab Februar 2027 gilt die erste verbindliche Pflicht für Batterien, weitere Produktgruppen folgen schrittweise bis 2030. Der DPP verlangt standardisierte digitale Daten zu Materialzusammensetzung, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit und Umweltwirkungen eines Produkts. Die Zeitpläne variieren je nach Produktgruppe: Für Batterien gelten bereits Anforderungen aus der EU-Batterieverordnung. Für weitere Produktkategorien werden die konkreten Datenanforderungen in den kommenden Jahren festgelegt. Der DPP ist für alle Unternehmen relevant, die betroffene Produkte in der EU in Verkehr bringen, unabhängig von ihrer Größe.
Das Nachhaltigkeitsreporting verlangt im europäischen Berichtsrahmen ESRS im E5 Angaben zu Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft. Unternehmen, die freiwillig nach dem VSME-Standard berichten, bedienen mit dem Datenpunkt B7 (Ressourcennutzung, Kreislaufwirtschaft und Abfallmanagement) eine vergleichbare, im Umfang aber kompaktere Offenlegungsanforderung.
Im Kern verlangen alle drei Stränge ähnliche Informationen: Was steckt im Produkt? Wie wird es am Ende seines Lebenszyklus behandelt? Welche Materialien können wiederverwertet werden? Wer für jede dieser Anforderungen ein separates System aufbaut, investiert womöglich dreifach in Erhebung, Aufbereitung und Pflege im Wesentlichen derselben Informationen. Wer die Dateninfrastruktur einmal kohärent aufbaut, bedient alle drei Anforderungen aus einer Basis. Unser PPWR-Blogbeitrag zeigt bereits, wie Verpackungsdaten direkt in das Nachhaltigkeitsreporting einfließen können. Die Kreislaufwirtschaftsdaten des DPP schließen diesen Kreis.
Was das Aktionsprogramm vorsieht
Das Aktionsprogramm setzt die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) in konkrete Schritte um [3]. Die NKWS selbst liegt seit Ende 2024 vor und verfolgt ein ambitioniertes Leitbild: Der Primärrohstoffverbrauch in Deutschland soll von derzeit rund 15 Tonnen pro Kopf und Jahr auf einen Orientierungswert von sechs bis acht Tonnen bis 2050 sinken [6].
Dafür stellt die Bundesregierung rund 260 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereit. Zusätzlich stehen über das Klimaschutzprogramm 2026 weitere 305 Millionen Euro für die Haushaltsjahre 2027 bis 2030 zur Verfügung [3]. Das Aktionsprogramm umfasst zwölf Maßnahmen bis Ende 2027. Im Zentrum stehen eine Umsetzungsplattform, die Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung vernetzen soll, ein Förderprogramm namens „Zukunft Kreislaufwirtschaft“, das ab Ende 2026 Investitionen in innovative Recyclinganlagen, Start-ups und digitale Anwendungen unterstützt, sowie eine Digitalisierungsinitiative.
Für den Mittelstand ist die Digitalisierungsinitiative besonders interessant. Sie soll unter anderem die Einführung Digitaler Produktpässe begleiten, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Kreislaufwirtschaft fördern und ein sogenanntes Circular Economy Information System (CEIS) aufbauen, also ein sektorübergreifendes Datenökosystem für Kreislaufwirtschaftsdaten [3]. Im Rahmen der Koordinierungsstelle ist ein eigenes Kompetenzteam für Digitale Produktpässe vorgesehen, mit dem Ziel, KMU bei einer bürokratiearmen Umsetzung zu unterstützen und den Schutz sensibler Unternehmensdaten zu gewährleisten [3].
Parallel bereitet die EU den Circular Economy Act (CEA) vor, ein eigenständiges Gesetz unter dem Clean Industrial Deal, dessen Legislativvorschlag für das dritte Quartal 2026 erwartet wird [1].
Die EU-Zielmarke, die Circular Material Use Rate (CRMA, die Nutzungsrate von Sekundärrohstoffen, derzeit rund 12 Prozent in der EU [5]) bis 2030 zu verdoppeln, bewerten die Autorinnen der IW-Analyse (Institut der Deutschen Wirtschaft) als „sehr ambitioniert“, da in vielen Bereichen weder ein ausreichendes Angebot an Sekundärmaterialien noch entsprechende Recyclinginfrastrukturen vorhanden sind [1].
Branchenverbände bewerten das Aktionsprogramm gemischt. Grundsätzlich wird die Richtung begrüßt. Die vorgelegten Pläne gelten aber als zu unverbindlich, um den Markthochlauf der Kreislaufwirtschaft tatsächlich zu beschleunigen, insbesondere bei der öffentlichen Beschaffung und beim Aufbau funktionierender Sekundärrohstoffmärkte [4].
Was das Aktionsprogramm noch nicht liefert, ist eine Antwort auf die praktische Frage: Welche Daten, in welchem Format, für welchen Nutzerkreis? Die DPP-Anforderungen werden produktgruppenspezifisch ausgestaltet. Die delegierten Rechtsakte, die dies festlegen, werden schrittweise bis 2030 erwartet. Was allerdings bereits feststeht, sind die Datenkategorien: Materialzusammensetzung, Recyclingfähigkeit und Umweltauswirkungen werden in allen drei Anforderungssträngen verlangt. Wer heute mit den konkreten PPWR-Anforderungen beginnt oder Kreislaufwirtschaftsdaten für einen freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht erhebt, legt damit die Grundlage, auf der auch künftige DPP-Pflichten aufsetzen.
| Anforderung | Gilt für | Ab wann | Was wird verlangt |
|---|---|---|---|
|
PPWR Verpflichtend |
Alle Wirtschaftsakteure in der Verpackungskette: Hersteller, Importeure, Vertreiber, Befüller | Erste Pflichten ab August 2026 (Konformität, PFAS-Grenzwerte); Mindestrezyklatanteile ab 2030 | Materialzusammensetzung, Stoffgehalte, Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile |
|
DPP Verpflichtend |
Alle Unternehmen, die betroffene Produkte in der EU in Verkehr bringen (unabhängig von Größe) | Batterien ab Februar 2027; weitere Produktgruppen schrittweise bis 2030 | Standardisierte digitale Daten zu Material, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit, Umweltauswirkungen |
|
ESRS E5 Verpflichtend |
CSRD-berichtspflichtige Unternehmen | Mit dem jeweiligen CSRD-Berichtsjahr | Ressourcennutzung, Kreislaufwirtschaft (Zu- und Abflüsse von Ressourcen) |
|
VSME B7 Freiwillig |
Unternehmen unterhalb der CSRD-Schwellen | Keine Frist | Ressourcennutzung, Kreislaufwirtschaft, Abfallmanagement (kompakterer Umfang) |
Warum sich Kreislaufwirtschaft wirtschaftlich lohnt
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat in einer breit angelegten Unternehmensbefragung (IW-Zukunftspanel, rund 600 Industrieunternehmen, repräsentativ gewichtet) untersucht, wie sich kreislauforientierte Strategien auf den wirtschaftlichen Erfolg auswirken [7]. Der Erfolg wurde dabei über einen Index gemessen, der Umsatzentwicklung, Beschäftigungsentwicklung, Zielerreichung und kurzfristige Zukunftserwartungen kombiniert.
Das Ergebnis: Mehr als zwei Drittel der Unternehmen mit mindestens einer Kreislaufstrategie erreichen mittleren bis hohen wirtschaftlichen Erfolg. Bei Unternehmen ohne Kreislaufstrategie ist es gut jedes zweite [2] [7].
Die Studie beweist keine direkte Kausalität, sie zeigt aber ein klares Profil: Kreislauforientierte Unternehmen sind tendenziell innovativer, stärker in der Wertschöpfungskette vernetzt und gestalten ihre Produkte bewusster [7]. Die plausiblen Mechanismen, die das IW identifiziert, decken sich mit dem, was Unternehmen selbst als Motive nennen (Mehrfachnennungen möglich): 58 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland verfolgen Kreislaufwirtschaft zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit, 56 Prozent reagieren auf veränderte Kundennachfrage, 55 Prozent wollen ihre Abhängigkeit von Rohstoffimporten reduzieren [1]. Politische Regulierung spielt mit 23 Prozent eine deutlich geringere Rolle.
Dahinter stehen konkrete wirtschaftliche Hebel: Wer Materialien effizienter einsetzt, senkt Produktionskosten. Wer Sekundärrohstoffe nutzt, macht sich weniger abhängig von zum Teil volatilen Rohstoffmärkten. Wer Produkte reparierbar und recyclingfähig gestaltet, erschließt neue Dienstleistungsangebote und stärkt die Kundenbindung. Und wer Kreislaufwirtschaftsdaten systematisch erhebt, schafft damit auch eine Entscheidungsgrundlage für die operative Steuerung und nicht nur für das Nachhaltigkeitsreporting.
Kreislaufwirtschaft ist damit weniger ein Umweltthema als eine strategische Frage: Wie resilient ist mein Geschäftsmodell gegenüber steigenden Rohstoffkosten, Lieferkettendisruptionen, regulatorischen Anforderungen und veränderten Kundenerwartungen?
Wo der Mittelstand heute steht
Die IW-Befragungen zeigen gleichzeitig, dass zwischen der strategischen Einsicht und der praktischen Umsetzung eine erhebliche Lücke liegt.
56 Prozent der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe setzen bereits zirkuläre Maßnahmen ein. Allerdings konzentrieren sich diese überwiegend auf Energieeffizienz und Recycling, also etablierte Prozessoptimierungen. Strategisches Management kreislauforientierter Maßnahmen oder Produkt-Service-Systeme (etwa Mietmodelle, Sharing, Rücknahmeservices) sind die am wenigsten genutzten Ansätze [1].
Ein zentraler Engpass liegt bei den Daten. Zwar stellt etwa die Hälfte der Unternehmen Produktdaten bereits in digitaler Form zur Verfügung, meist allerdings nicht standardisiert [1] [2]. Daten effizient bewirtschaften, also systematisch erfassen, verarbeiten und in der geforderten Qualität bereitstellen, kann laut IW-Befragungen jedoch nur ein Drittel [1]. Rund zwei Drittel kennen den Digitalen Produktpass entweder nicht (39 Prozent) oder halten ihn für irrelevant (26 Prozent) [1]. Und nur 9 Prozent nutzen Künstliche Intelligenz, um Produkte wiederverwertbar zu machen [2].
Die Hemmnisse, die Unternehmen benennen, sind nachvollziehbar: fehlendes Fachwissen (36 Prozent bezeichnen dies als großes Hemmnis), fehlende Informationen zu Kosten und Nutzen (32 Prozent), fehlende Komplettlösungen zur Datenerhebung (32 Prozent) und fehlende Finanzkraft (30 Prozent) [1].
Und genau hier setzt das Aktionsprogramm mit seiner Digitalisierungsinitiative an.
Was das für den Mittelstand bedeutet
Kreislaufwirtschaft ist eine strategische Frage, die als Nebeneffekt auch eine Dateninfrastruktur verlangt. Oder umgekehrt: Wer die Dateninfrastruktur einmal aufbaut, erschließt sich nicht nur Vorteile bei der Compliance, sondern auch eine Entscheidungsgrundlage für Ressourcensteuerung, Kostenoptimierung und Angebotsgestaltung.
Für Unternehmen, die den Einstieg finden möchten, lassen sich drei Ansatzpunkte benennen:
- Den eigenen Daten-Ist-Zustand kennen. Welche Produktdaten liegen bereits digital vor? In welchem Format? Werden sie mit Partnern geteilt? Die IW-Befragungen zeigen, dass viele Unternehmen ihren Digitalisierungsgrad bei Produktdaten überschätzen [1]. Diese Bestandsaufnahme ist der erste Schritt, bevor über Systeme oder Investitionen entschieden werden sollte.
- Die regulatorischen Anforderungen zusammendenken. PPWR-Daten, DPP-Anforderungen und Nachhaltigkeitsreporting als drei getrennte Projekte zu behandeln, kostet mehr, als sie von Anfang an als ein Datenprojekt aufzusetzen. Wer bereits PPWR-Daten erhebt oder einen Nachhaltigkeitsbericht vorbereitet, hat Anschlussstellen für die Kreislaufwirtschaftsberichterstattung. Dasselbe gilt für Unternehmen, die Product Carbon Footprints (PCF) entlang ihrer Lieferkette erheben: Die Datensystematik ist verwandt, der Aufbau lässt sich verzahnen.
- Die Förderlandschaft gezielt beobachten. Das Förderprogramm „Zukunft Kreislaufwirtschaft“ startet ab Ende 2026 und fördert technologieoffen: von Pilotanlagen für Recyclingtechnologien über zirkuläre Geschäftsmodelle bis zu digitalen Anwendungen. Das DPP-Kompetenzteam soll KMU gezielt bei der Umsetzung unterstützen.
Wissen Sie bereits, welche Kreislaufwirtschaftsdaten Ihre Kunden und Investoren in den kommenden Monaten von Ihnen erwarten? Falls die Antwort unsicher ist, lohnt es sich darüber nachzudenken, welche Anschlussstellen bereits bestehen.
Was ist das Aktionsprogramm Kreislaufwirtschaft?
Das Aktionsprogramm wurde am 3. Juni 2026 vom Bundeskabinett beschlossen und setzt die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) von Ende 2024 in konkrete Maßnahmen um. Es umfasst zwölf Maßnahmen bis Ende 2027, darunter ein Förderprogramm für zirkuläre Technologien, eine Umsetzungsplattform und eine Digitalisierungsinitiative mit einem DPP-Kompetenzteam. Die Bundesregierung stellt rund 260 Mio. Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereit, ergänzt durch 305 Mio. Euro aus dem Klimaschutzprogramm 2026.
Was ist ein Digitaler Produktpass und für wen wird er Pflicht?
Ein DPP ist ein standardisierter elektronischer Datensatz, der Informationen zu einem Produkt über dessen gesamten Lebenszyklus bündelt. Er wird durch die EU-Ökodesignverordnung und weitere EU-Regulierungen vorgeschrieben. Der Zeitplan variiert je nach Produktgruppe: Für Batterien gelten bereits Anforderungen. Für weitere Produktkategorien werden die konkreten Datenanforderungen in den kommenden Jahren per delegiertem Rechtsakt festgelegt. Die Pflicht gilt für alle Unternehmen, die betroffene Produkte in der EU in Verkehr bringen.
Wie hängen PPWR, DPP und ESRS E5 / VSME B7 zusammen?
Alle drei verlangen Daten zur Kreislaufwirtschaft, jeweils aus unterschiedlicher Perspektive: die PPWR für Verpackungen, der DPP für Produkte, ESRS E5 und VSME B7 für das Nachhaltigkeitsreporting. Im Kern geht es um Materialzusammensetzung, Recyclingfähigkeit und Ressourcennutzung. Wer diese Daten einmal kohärent erhebt, bedient alle drei Anforderungen.
Quellen
[1] Lichtenthäler, Sarah / Neligan, Adriana (2026): Vom Anspruch zur Umsetzung: Kreislaufwirtschaft in NRW. IW-Policy Paper Nr. 2/2026. Institut der deutschen Wirtschaft, Köln/Berlin.
[2] Lichtenthäler, Sarah / Neligan, Adriana (2026): Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie: Großes Potenzial, viele offene Baustellen. IW-Nachricht, 2. Juni 2026.
[3] Bundesregierung (2026): Aktionsprogramm zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie. Kabinettsbeschluss vom 3. Juni 2026.
[4] BDI (2026): Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie: Aktionsprogramm zu unambitioniert. / RECYCLING Magazin (2026): Aktionsprogramm Kreislaufwirtschaft: Verbände kritisieren mangelnde Verbindlichkeit der Regierung. 4. Juni 2026.
[5] Eurostat (2026): Circular Material Use Rate.
[6] BMUKN (2024): Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie.
[7] Lichtenthäler, Sarah / Neligan, Adriana (2023): How Circular Are Businesses in Germany? In: Intereconomics 58(2), S. 79-86.
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Die Autorin:
Naomi Becker
Naomi Becker verantwortet bei NordKompass die Nachhaltigkeitskommunikation. Sie unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar zu machen und glaubwürdig zu kommunizieren, vom Nachhaltigkeitsbericht über die Website bis zur Pressearbeit. Mit ihrem Hintergrund in Sprache, Kommunikation und Psychologie hat sie dabei besonders die soziale Dimension der Nachhaltigkeit im Blick.
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