Update des SBTi Standards Corporate Net-Zero: Wie die neuen Klimaziele Ihrer Kunden Ihre Lieferdaten verändern werden
CO₂-Datenanfragen erreichen den deutschen Mittelstand inzwischen über mehrere Kanäle gleichzeitig, und SBTi ist nur einer davon. Großkunden fordern im Rahmen ihrer eigenen Berichtspflichten Emissionsdaten von Zulieferern an. Banken integrieren Klimarisiken in ihre Kreditbewertung und fragen entsprechende Kennzahlen ab. Über das CDP Supply Chain Programm haben im vergangenen Jahr rund 270 Großunternehmen insgesamt 45.000 ihrer Lieferanten aufgefordert, Umweltdaten offenzulegen, der überwiegende Teil davon kleine und mittlere Unternehmen. Und einzelne Großeinkäufer beginnen, produktspezifische CO₂-Daten zu verlangen, sogenannte Product Carbon Footprints.
TL;DR: Die Science Based Targets Initiative (SBTi) hat am 11. Juni 2026 die überarbeitete Fassung des Corporate Net-Zero Standard vorgestellt. Für den Mittelstand ist das relevant, auch wenn keine eigenen SBTi-Ziele existieren. Denn der neue Standard verändert die Scope-3-Anforderungen an Großunternehmen so, dass Datenanfragen an Zulieferer breiter, konkreter und häufiger werden. Wer bereits über eine belastbare Emissionsbilanz verfügt, hat die richtige Grundlage. Wer noch keine belastbaren Emissionsdaten hat, sollte sich damit nun beschäftigen.
Was die Anfragen nach den CO₂-Daten gemeinsam haben
So unterschiedlich diese Anfragen wirken, im Kern verlangen sie dasselbe: belastbare Zahlen zu den Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette. Die Bank, der Großkunde, das CDP-Formular und die SBTi-getriebene Lieferantenanfrage greifen auf dieselbe Datengrundlage zu, nur in unterschiedlichem Format und für unterschiedliche Zwecke. Daraus ergibt sich eine Chance, die in der Vielzahl der Anforderungen leicht übersehen wird: Wer seine Emissionsdaten einmal strukturiert aufbaut, kann sie für all diese Kanäle nutzen, statt für jede Anfrage von vorne zu beginnen.
Am 11. Juni 2026 hat die Science Based Targets initiative (SBTi) Version 2.0 ihres Corporate Net-Zero Standard veröffentlicht [1]. Die SBTi ist eine internationale Organisation, deren freiwilliger Standard das weltweit führende Regelwerk dafür ist, wie Unternehmen wissenschaftlich fundierte Klimaziele setzen und validieren lassen. Über 11.000 Unternehmen weltweit haben dies bereits getan, darunter 620 in Deutschland [6].
Für den Mittelstand ist dabei weniger die Zahl der teilnehmenden Unternehmen entscheidend als deren Branchen. Unter den deutschen Unternehmen mit validierten Zielen finden sich 93 aus dem Maschinen- und Anlagenbau, 66 aus der Automobilbranche, 44 aus dem Handel und 43 aus der Chemie [6]. Das sind genau die Branchen, die in ihren Lieferketten auf mittelständische Zulieferer angewiesen sind. Und genau hier entsteht die Relevanz: Wenn diese Unternehmen ihre Klimaziele nach dem neuen Standard aktualisieren, verändern sich die Anforderungen, die sie an ihre Zulieferer stellen. Die Frage für den Mittelstand ist deshalb weniger, ob er selbst SBTi-Ziele setzen sollte, sondern was sich ändert, wenn seine Kunden es tun.
Wie SBTi und GHG Protocol (Scope 1-3-Emissionen) zusammenhängen
Wichtig zur Einordnung: Die SBTi hat nichts grundlegend Neues erfunden. Sie baut auf einem etablierten Fundament auf, dem Greenhouse Gas Protocol, dem internationalen Standard für die Erfassung von Treibhausgasemissionen [2]. Vereinfacht gesagt ist SBTi das GHG Protocol als Messgrundlage plus eine wissenschaftlich hergeleitete Zielvorgabe darauf. Wer die Logik des GHG Protocol kennt, kennt also bereits die Sprache, in der SBTi-Ziele formuliert werden.
Das GHG Protocol unterscheidet drei Kategorien. Scope 1 umfasst direkte Emissionen, beispielsweise aus eigenen Anlagen und Fahrzeugen. Scope 2 umfasst indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie, also etwa die Emissionen, die bei der Erzeugung des zugekauften Stroms entstehen, ebenso bei Wärme und Kühlung. Scope 3 umfasst alle übrigen indirekten Emissionen entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, von eingekauften Vorprodukten über Logistik bis hin zur Nutzung und Entsorgung der verkauften Produkte.
Dieser Zusammenhang ist praktisch relevant, und zwar in zwei Richtungen. Erstens entsteht hier die eigentliche Verbindung zum Mittelstand: Was beim Zulieferer als Scope 1 und Scope 2 zählt, also seine direkten Emissionen und seine eingekaufte Energie, erscheint beim Großkunden als Teil von dessen Scope 3. Der Fußabdruck des Lieferanten wird damit zum Bestandteil der Klimabilanz des Kunden. Wenn ein SBTi-Kunde seine Scope-3-Emissionen senken will, kann er das nur über seine Lieferkette erreichen. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, welche Zulieferer ihre eigenen Emissionen kennen und reduzieren können.
Zweitens folgt daraus eine gute Nachricht. Wer bereits eine Emissionsbilanz aufbaut, sei es für das freiwillige Nachhaltigkeitsreporting nach dem VSME-Standard oder zur Beantwortung von Kundenanfragen, arbeitet mit derselben Datengrundlage, auf der auch SBTi-Ziele formuliert werden. Die Systematik ist dieselbe, der Verwendungszweck unterscheidet sich. Es geht also nicht um ein weiteres, separates System, sondern um eine Datenbasis, die mehrere Anforderungen zugleich bedient.
Was sich mit SBTi V2.0 ändert
Die SBTi beschreibt V2.0 als Weiterentwicklung von einem reinen Zielsetzungsstandard hin zu einem Umsetzungsrahmen [1]. Für den Mittelstand sind dabei weniger die neuen Governance-Anforderungen an Konzerne relevant als zwei konkrete Regeländerungen, die sich direkt auf die Lieferkette auswirken.
Scope-3-Ziele werden breiter
Unter dem bisherigen Standard konnten Unternehmen ihre Reduktionsziele auf zwei Drittel (67 Prozent) ihrer Wertschöpfungskettenemissionen beschränken. In der Praxis bedeutete das: Ein Unternehmen, dessen Scope-3-Emissionen zu 50 Prozent aus eingekauften Gütern und zu 20 Prozent aus Transport bestanden, konnte sich mit seinen Zielen auf diese beiden Kategorien konzentrieren und für die übrigen Emissionskategorien keine Reduktionsziele definieren.
Unter V2.0 entfällt diese Wahlmöglichkeit. Stattdessen müssen Unternehmen künftig für jede einzelne Emissionskategorie ein Ziel definieren, die fünf Prozent oder mehr der gesamten Scope-3-Emissionen ausmacht [3]. Das gleiche Unternehmen muss sich nun also auch Reduktionsziele für Emissionen aus der Abfallentsorgung oder der Nutzung verkaufter Produkte setzen, sofern diese Kategorien den Schwellenwert von fünf Prozent überschreiten. Langfristig sollen für alle Scope-3-Emissionskategorien Reduktionsziele bestehen [3].
Für Zulieferer bedeutet das: Kunden, die ihre SBTi-Ziele unter V2.0 aktualisieren, brauchen Emissionsdaten für mehr Bereiche ihrer Lieferkette als bisher. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass auch Lieferanten angesprochen werden, die unter den bisherigen Regeln außerhalb des Zielkorridors lagen.
Der CO₂-Reduktionspfad der Lieferanten wird ein messbares Ziel
Aus dieser Hebelwirkung folgt die zweite Neuerung. Unternehmen können unter V2.0 als eine ihrer Scope-3-Zieloptionen festlegen, welchen Anteil ihrer Lieferanten sie auf einen wissenschaftlich fundierten Reduktionspfad bringen wollen (im SBTi-Standard als „Supplier Alignment Target“ bezeichnet). Vereinfacht gesagt, der Großkunde setzt sich zum Ziel, dass ein wachsender Teil seiner Zulieferer die eigenen Emissionen nachweislich senkt.
Das verändert die Qualität der Datenanfrage. Bisher lautete die typische Frage an Zulieferer beispielsweise: „Wie hoch sind Ihre CO₂-Emissionen?“ Künftig kann sie lauten: „Können Sie nachweisen, dass Sie Ihre Emissionen systematisch reduzieren?“ Es geht nicht mehr nur um einen Datenpunkt, sondern um einen Nachweis der Richtung: Reduktionsziel, Maßnahmenplan, Fortschrittsdokumentation.
Der Standard wird pragmatischer
Neben den erweiterten Anforderungen setzt V2.0 einen Akzent, der leicht untergeht: Ziele gelten auf sogenannter „Best Efforts“-Basis [3]. Wenn Faktoren außerhalb der Kontrolle eines Unternehmens den Fortschritt behindern, kann es im SBTi-Rahmen bleiben, solange es transparent damit umgeht und alle verfügbaren Hebel nutzt. Für Zulieferer heißt das: Gefragt ist ein nachvollziehbarer Weg, kein perfektes Ergebnis.
| Bisher (V1) | Neu (V2.0) | |
|---|---|---|
| Scope-3-Abdeckung | Reduktionsziele mussten mindestens 67 % der Scope-3-Emissionen erfassen; Unternehmen konnten die relevantesten Kategorien auswählen | Reduktionsziele für jede Kategorie über 5 %; langfristig für 100 % aller Scope-3-Emissionskategorien |
| Lieferketten-Anforderung | Emissionsdaten von Zulieferern erwünscht, aber kein eigenes Zielformat | Lieferantenziele als eigene Zieloption: Anteil der Lieferanten auf CO₂-Reduktionspfad wird messbar |
| Datum | Was passiert |
|---|---|
| 11. Juni 2026 | SBTi veröffentlicht Version 2.0 des Corporate Net-Zero Standard |
| Ab 1. Feb. 2027 | Beginn der Übergangsphase: Unternehmen können ihre Ziele nach V2.0 einreichen, müssen aber noch nicht. Einreichungen nach dem bisherigen Standard (V1.3) bleiben weiterhin möglich |
| Ab 1. Feb. 2028 | V2.0 wird verbindlich: Alle Neueinreichungen müssen nach dem neuen Standard erfolgen |
Für Zulieferer ist dabei weniger der genaue Stichtag entscheidend als die Tatsache, dass der Standard veröffentlicht ist. Die Unternehmen, die nach SBTi vorgehen, lesen jetzt, was in Version 2.0 steht, und werden beginnen, ihre Ziele anzupassen und das Gespräch mit ihren Lieferanten zu suchen. Die Übergangsfristen regeln vor allem, bis wann diese Anpassung formal abgeschlossen sein muss. Wann die erste konkrete Anfrage bei einem einzelnen Zulieferer eintrifft, hängt dagegen davon ab, wie schnell der jeweilige Kunde vorangeht. Für die eigene Vorbereitung heißt das: Der relevante Zeitpunkt ist nicht 2028, sondern der Moment, in dem ein wichtiger Kunde das Thema anspricht.
Was der neue SBTi-Standard für den Mittelstand bedeutet
Die meisten mittelständischen Unternehmen im Segment von 50 bis 250 Beschäftigten werden voraussichtlich nicht selbst am SBTi-Programm teilnehmen, sei es wegen der Kosten oder des damit verbundenen Aufwands.
Betroffen sind sie trotzdem, und zwar über ihre Kunden. Die Wirkung von SBTi V2.0 auf den Mittelstand ist indirekter Natur, aber konkret. Sie lässt sich auf drei Ebenen beschreiben.
Die Datenfrage wird konkreter
Wenn ein Großkunde seine Scope-3-Ziele unter V2.0 aktualisiert, muss er mehr Emissionskategorien mit Reduktionszielen abdecken als bisher. Das kann dazu führen, dass Zulieferer, die bislang keine oder nur allgemeine Nachhaltigkeitsinformationen liefern mussten, erstmals nach konkreten CO₂-Daten gefragt werden. Die Anfragen werden dabei zunehmend produktspezifisch: nicht mehr allein „Wie hoch sind Ihre Unternehmensemissionen?“, sondern „Wie hoch ist der CO₂-Fußabdruck dieses Produkts?“ Die Verbindung zum Thema Product Carbon Footprint liegt auf der Hand.
Die Verantwortung verschiebt sich in die Lieferkette
Hier liegt die eigentliche Veränderung. Bislang war die Emissionsreduktion vor allem das Problem des Großunternehmens: Es hatte sich ein Ziel gesetzt und musste sehen, wie es dorthin kommt. Mit den neuen Lieferantenzielen unter V2.0 gibt der Standard dem Großunternehmen ein Instrument an die Hand, um messbar zu machen, welcher Anteil seiner Zulieferer die eigenen Emissionen senkt. Damit wandert ein Teil der Aufgabe weiter: vom Kunden, der seine Emissionen reduzieren will, zum Zulieferer, der dabei nun ausdrücklich mit im Boot sitzt. Für den Zulieferer entsteht daraus eine Erwartung, die über die reine Datenlieferung hinausgeht. Gefragt ist nicht mehr nur der aktuelle Wert, sondern die Richtung.
Daraus folgen zwei Aufgaben, die den Kern der Vorbereitung bilden. Die erste ist, die eigenen Emissionen nach dem GHG Protocol zu erfassen, beginnend mit Scope 1 und Scope 2. Die zweite ist, diese Emissionen dort zu reduzieren, wo es praktisch machbar ist und die größte Hebelwirkung entsteht, etwa beim Energiebezug, in der Prozesswärme oder im Fuhrpark. In Lieferantengesprächen kann es zunehmend zum Thema werden, ob ein Zulieferer diese beiden Aufgaben angeht und belegen kann. Wer darlegt, wo die eigenen Reduktionspotenziale liegen und wie er sie erschließt, bringt ein Argument mit, das über den Preis hinausgeht.
Die bestehende Dateninfrastruktur ist der Anschlusspunkt
Wer bereits eine Emissionsbilanz nach dem GHG Protocol aufgebaut hat, sei es im Rahmen des freiwilligen VSME-Reportings oder zur Beantwortung bestehender Kundenanfragen, hat damit die Grundlage, auf der auch SBTi-bezogene Datenanfragen beantwortet werden können. Die Systematik ist identisch. Es geht nicht darum, ein neues System aufzubauen, sondern die vorhandenen Daten so zu strukturieren, dass sie auch für neue Anforderungen belastbar sind. Das Gleiche gilt für Kreislaufwirtschaftsdaten und Produktinformationen, die über verschiedene regulatorische Anforderungen hinweg eine gemeinsame Datenbasis bilden.
Welche Schritte zur Vorbereitung auf die indirekten Anforderungen, die von Großunternehmen an die Wertschöpfungskette weitergegeben werden, sind sinnvoll?
Der Standard ist veröffentlicht, und die Unternehmen, die danach vorgehen, werden bald auf ihre Zulieferer zugehen. Da der Aufbau einer belastbaren Datenbasis Vorlauf braucht, ist es sinnvoll, jetzt zu beginnen und nicht erst, wenn die erste konkrete Anfrage auf dem Tisch liegt.
Prüfen Sie, ob Ihre wichtigsten Kunden betroffen sind. Das “Target Dashboard” der SBTi ist öffentlich einsehbar und zeigt für jedes Unternehmen, ob ein validiertes Klimaziel besteht [6]. Eine kurze Recherche genügt, um einzuschätzen, aus welcher Richtung die nächste Datenanfrage kommen könnte.
Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre eigenen Emissionen. Eine Bilanz nach Scope 1 und Scope 2, also über die eigenen Anlagen und die eingekaufte Energie, ist der erste Schritt und mit überschaubarem Aufwand machbar. Sie ist zugleich die Grundlage für alle weiteren Anforderungen, vom VSME-Reporting bis zur Kundenanfrage.
Suchen Sie das Gespräch mit Ihren wichtigsten Stakeholdern. Gibt es bereits eine Erwartung an produktspezifische CO₂-Daten? Welches Format, welcher Zeithorizont? Dieser Dialog entscheidet darüber, ob Ihre Vorbereitung in die richtige Richtung läuft oder ob am Ende Daten erhoben werden, die niemand braucht, während die eigentlich relevanten Daten fehlen.
Was genau ist die SBTi?
Die Science Based Targets Initiative ist eine internationale Organisation, die Unternehmen dabei unterstützt, wissenschaftlich fundierte Klimaziele zu setzen. Die Ziele basieren auf dem GHG Protocol und orientieren sich an den Emissionsreduktionspfaden, die notwendig sind, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Teilnahme ist freiwillig. Die neuen Lieferantenziele unter V2.0 bedeuten allerdings, dass SBTi-validierte Kunden den Klimafortschritt ihrer Zulieferer künftig formell messen können [3].
Wer muss ich bei der SBTi registrieren?
Für Mittelständler im Segment von 50 bis 250 Beschäftigten ist eine eigene SBTi-Registrierung freiwillig. Wichtiger ist, die Datenanfragen beantworten zu können, die aus den SBTi-Zielen der eigenen Kunden resultieren. Wer ein eigenes Ziel erwägt, sollte wissen: Der Standard unterscheidet zwei Kategorien mit unterschiedlich strengen Anforderungen. Maßgeblich sind dabei Unternehmensgröße und Emissionshöhe. Größere oder emissionsintensive Unternehmen fallen in die strengere Kategorie A, die unter anderem ein Scope-3-Ziel, eine externe Prüfung der Emissionsdaten und einen veröffentlichten Umsetzungsplan verlangt. Für kleinere Unternehmen gibt es eine vereinfachte Route, die zunächst nur ein Scope-1- und Scope-2-Ziel erfordert und ab 1.250 US-Dollar Validierungsgebühr verfügbar ist [3] [5].
Was hat die SBTi mit dem VSME-Standard zu tun?
Beide nutzen das GHG Protocol als Grundlage für die Erfassung von Treibhausgasemissionen. Wer im Rahmen des VSME-Standards bereits Scope-1- und Scope-2-Daten erhebt und sich an freiwillige Scope-3-Angaben heranarbeitet, baut damit dieselbe Datenbasis auf, die auch für SBTi-bezogene Kundenanfragen benötigt wird. Der VSME-Standard bietet dabei den pragmatischeren Einstieg, gerade weil er als kompakteres Rahmenwerk für den Mittelstand konzipiert ist
Quellen
[1] SBTi (2026): The SBTi releases Corporate Net-Zero Standard V2.0 to accelerate corporate climate action. Pressemitteilung, 11. Juni 2026.
[2] GHG Protocol: Corporate Standard.
[3] SBTi (2026): Corporate Net-Zero Standard Version 2.0. Juni 2026.
[4] SBTi (2026): Corporate Net-Zero Standard V2.0, Versionstabelle. Effective date: 1. Februar 2027; verpflichtend für Neueinreichungen ab 1. Februar 2028.
[5] SBTi (2026): Target Validation Services, Gebührenübersicht.
[6] SBTi (2026): Target Dashboard. Daten abgerufen am 15. Juni 2026. sciencebasedtargets.org/target-dashboard.
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Die Autorin:
Naomi Becker
Naomi Becker verantwortet bei NordKompass die Nachhaltigkeitskommunikation. Sie unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar zu machen und glaubwürdig zu kommunizieren, vom Nachhaltigkeitsbericht über die Website bis zur Pressearbeit. Mit ihrem Hintergrund in Sprache, Kommunikation und Psychologie hat sie dabei besonders die soziale Dimension der Nachhaltigkeit im Blick.
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